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07 April 2015 — Sicherheit und Gesundheit

Die OIV begeht den Weltgesundheitstag

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Die Weltgesundheitsorganisation wählt für den Weltgesundheitstag jedes Jahr ein aus der Sicht der öffentlichen Gesundheit prioritäres Thema aus. Der Gründungstag der Organisation, der 7. April, wird jährlich als Weltgesundheitstag begangen.

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Der Weltgesundheitstag 2015 befasst sich mit dem Thema Lebensmittelsicherheit, das für die Völker der Erde, die unterschiedlichen Akteure, einschl. Regierungen, die Zivilgesellschaft, den privaten Sektor und zwischenstaatliche Organisationen von großer Bedeutung ist.

Aufgrund der zunehmenden Globalisierung der Lebensmittelversorgung zeigt sich immer deutlicher, dass die Systeme der Lebensmittelsicherheit in und zwischen den verschiedenen Ländern gestärkt werden müssen. Aus diesem Grund fördert die WHO anlässlich des Weltgesundheitstags die Bemühungen um Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in allen Phasen vom Erzeuger bis zum Verbraucher.

Die WHO unterstützt die Länder bei der Vorbeugung, dem Nachweis und der Bekämpfung von lebensmittelbedingten Krankheiten nach den Vorgaben des Codex Alimentarius, der internationale Normen, Richtlinien und Verhaltensregeln im Bereich der Ernährung zusammenstellt und die wichtigsten Nahrungsmittel und Verfahren abdeckt. In Zusammenarbeit mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) warnt die WHO die Länder bei Notfällen für die Lebensmittelsicherheit anhand eines internationalen Informationsnetzes.

Die Sicherheit der Verbraucher und die Berücksichtigung ihrer Erwartungen ist ein Schwerpunkt des Strategieplans 2015-2019 der OIV.

Dank ihres Expertennetzwerks und der Arbeiten der Sachverständigengruppe „Lebensmittelsicherheit“, die Stellungnahmen zu neuen önologischen Verfahren abgibt und Grenzwerte für bestimmte Kontaminanten festlegt, leistet die OIV ihren Beitrag zur Lebensmittelsicherheit.

Die OIV verabschiedete zudem mehrere Leitlinien für eine gute Verfahrenspraxis zur Begrenzung unerwünschter Verbindungen wie Ochratoxin A, biogene Amine und zuletzt einen Leitfaden zur guten Praxis in der Weinschönung bei Verwendung von proteinhaltigen Schönungsmitteln mit allergenem Potential.