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12 März 2019 — Leben der OIV

Weltweit führende Weinhersteller gemeinsam im Kampf gegen den Klimawandel

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Auf der Klimakonferenz „Climate Change Leadership“ kamen vom 5. – 7. März 2019 in Portugal Weinhersteller, Klimatologen und Forscher zusammen, die im Bereich der nachhaltigen Wirtschaft Pionierarbeit leisten. Über 30 Länder besuchten die unter die Schirmherrschaft der OIV gestellte Veranstaltung, um Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels vorzuschlagen und zu erörtern.

OIV-Generaldirektor Pau Roca nahm an der offiziellen Eröffnungsfeier teil, auf der er eine zuversichtliche Aussage traf: „Wir sollten den Klimawandel als Chance betrachten. Und warum sollte es eine Chance sein? Es wird ein neues Wirtschaftsmodell geschaffen, das nicht auf Wachstum, sondern auf Nachhaltigkeit basiert. Nachhaltigkeit ist der neue Wert der Weltwirtschaft“.

„Wein ist bei der Anpassung an den Klimawandel gut positioniert.“

Pau Roca erklärte seine Auffassung wie folgt: „Mehr als andere Sektoren besitzt die Weinindustrie eine große Anpassungsfähigkeit und hat ihre Leistungsfähigkeit und Resilienz bereits unter Beweis gestellt.“

„In einem Sektor, der auf einer Vielzahl von Akteuren basiert, werden die Arbeiten der Branchenführer schnell auf Hersteller, Lieferanten und kleine Unternehmen ausgedehnt“. Der Generaldirektor der OIV begrüßte es daher, dass diese Klimakonferenz „ein Beispiel für die Übertragung auf die Weinindustrie ist“.

„Es wird ein neues Wirtschaftsmodell geschaffen, das nicht auf Wachstum, sondern auf Nachhaltigkeit basiert. Nachhaltigkeit ist der neue Wert der Weltwirtschaft“, Pau Roca, OIV-Generaldirektor

Eine Reduzierung der Treibhausgase ist dringend erforderlich

Dennoch „müssen wir die Bedeutung der Verminderung hervorheben. Es ist notwendig, politische Maßnahmen zu ergreifen, um Treibhausgasemissionen zu verringern“, so Pau Roca.

Mehrere der von den verschiedenen Referenten angeführten Lösungen gingen ebenfalls in diese Richtung. Zu erwähnen sind die Verwendung erneuerbarer Energiequellen, die Nutzung und Wiederverwendung von Regenwasser, die Verringerung des Wasserverbrauchs bei der Bewässerung, die Einführung leichterer Verpackungen und Flaschen, die Reduzierung fossiler Brennstoffe. All diese Maßnahmen haben ein gemeinsames Ziel: die Reduzierung der Treibhausgasemissionen der Weinindustrie.

Die Redner stellten fest, dass optimale Ergebnisse in Zukunft nur durch gemeinsame Anstrengungen erzielt werden können und betonten, dass der Wissensaustausch und Investitionen in Forschung und Innovation von grundlegender Bedeutung für diesen Entwicklungsprozess seien.

Weitere Informationen:
Website Climate Change Leadership 2019 

Die Climate Change Leadership Konferenz fand in "Alfândega do Porto" statt