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15 April 2015 — Leben der OIV

Tod von Art Caputi

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Arthur Caputi (B.S., M.S.) wurde am 21. April 1935 geboren. Nach seiner fünfzigjährigen Tätigkeit in der größten Weinkellerei der Welt, wo er das Amt des Forschungsleiters und technischen Leiters und zuletzt des stellvertretenden Vorsitzenden der technischen Abteilung ausübte, ging er 2000 in den Ruhestand.

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Er veröffentlichte über 30 wissenschaftliche Artikel und besaß mehrere Patente. Als führende Persönlichkeit des Weinbausektors war er viele Jahre als offizieller Delegierter der Vereinigten Staaten in der Sachverständigengruppe „Weintechnologie“ des Internationalen Amtes Für Rebe und Wein (OIV) tätig. Er beteiligte sich ebenfalls an den Arbeiten der Unterkommission „Analysemethoden“ und der Sachverständigengruppe, die sich mit der Erstellung des OIV-Kodex der önologischen Praxis befasst.

In Anerkennung seines Einsatzes für die Organisation erhielt er 1999 die Verdienstauszeichnung der OIV, die nur sehr wenigen Amerikanern verliehen wurde.

Als Vorsitzender des technischen Ausschusses des amerikanischen Weinbauinstituts lenkte er zwei Jahrzehnte lang erfolgreich die Arbeiten in zahlreichen Bereichen, die für den Weinbausektor entscheidend sind. Er leitete ebenfalls mehrere Unterausschüsse des Weininstituts, die mit Aufsichtsbehörden wie dem amerikanischen Büro für Alkohol, Tabak und Schusswaffen, dem Landwirtschaftsministerium, der US-Behörde zur Lebens- und Arzneimittelüberwachung, staatlichen und föderalen Umweltschutzbehörden (EPA), dem California Air Resources Board und einer Reihe von Behörden für Wasser- und Abfallwirtschaft zusammenarbeiten. Er erhielt die begehrte Verdienstauszeichnung der amerikanischen Gesellschaft für Önologie und Weinbau, in der er zunächst als technischer Leiter, dann als Vorsitzender und zuletzt als Herausgeber des American Journal of Enology and Viticulture tätig war. Er war fast 30 Jahre für die Herausgabe des önologischen Teils dieser Publikation und des Teils „Weinanalysen“ in den Official Methods of Analysis des internationalen Verbands der amtlichen Chemiker (AOAC) zuständig, dessen Ehrenmitglied er war. Über 30 Jahre diente er als Verbindungsperson zwischen der amerikanischen Gesellschaft für Önologie und Weinbau und dem AOAC.